Zitate



aus Der Kleine Prinz - Die Kraft der Worte oder Fantasie


"Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald ein prächtiges Bild. Es stellte eine
Riesenschlange dar, die ein Wildtier verschlungen hatte. Ich habe damals viel über die Abenteuer des Dschungels
nachgedacht und vollendete mit einem Farbstift meine erste Zeichnung. Sie sah so aus:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild von der Riesenschlange
Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt – so wie Ihnen jetzt – und sie gefragt, ob ihnen meine
Zeichnung nicht Angst mache. Sie haben nur geantwortet: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ (Stimme
aus dem Hintergrund)
Mein Zeichnung stellte aber keinen Hut dar, sondern eine Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut. Ich habe dann
das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten zu verdeutlichen. Sie brauchen ja immer Erklärungen. Hier
meine Zeichnung Nummer 2:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild vom Elefanten im Inneren der Schlange
Die großen Leute haben mir geraten, mit den Zeichnungen von offenen oder geschlossenen Riesenschlangen
aufzuhören und mich mehr für Geografie, Geschichte, Rechnen und Grammatik zu interessieren. So kam es, dass ich
eine großartige Laufbahn als Maler bereits mit sechs Jahren aufgab.. "


Samstag, 24. Januar 2015

Western Street - 2 Versionen

V1

Es war einmal eine Strasse, die Western Street.
Dort wohnten die vier Nachbarn Barack, David, Francois und Angela.
Obwohl die Vier verschiedene Sprachen spoken, verstanden sie sich formidable.
Denn alle verband das gemeinsame Interesse an Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit.
Die Western Street war eine friedliche Strasse.
Und trotzdem hatte eine Einbruchserie in der Strasse vor 14 Jahren gewaltige Sicherheitsmassnahmen auf den Plan gerufen.
Angela hatte einen Schäferhund zur Wache in den Garten gelassen.
Francois hatte sein Schloss und seinen Garten mit mehr Überwachungskameras ausgestattet.
David hatte einige Falltüren bauen lassen, wodurch Einbrecher direkt in einen Kerker fielen.
Und Barack ging sogar soweit, eine Selbstschussanlage zu installieren.
So wähnten die Vier sich seither in Sicherheit bis -.
Eines Nachts in allen Schlössern die Telefone, Computer und alle möglichen Kommunikationsmittel gestohlen wurden!
Die Vier Nachbarn trafen sich aufgebracht auf der Strasse.
"Wie kann das sein, dass sogar meine Selbstschussanlage überlistet wurde?!"
"Warum machen die das nur?"
"Mein geliebtes iPhone!"
"Und mein teures Macbook!"
"Die beste Sicherheit nützt nichts."
"Ja, die Verteidigung ist zwecklos."
"Wir müssen sie zur Rede stellen."
"Ja, lasst uns Plakate aufhängen."
"Für ein friedliches Gespräch."
"Es muss einen Kompromiss geben."
"Ja, was genau ist die Forderung?"
"Und zusammen besprechen wir eine Lösung."
"Sonst geht das immer so weiter."
"Und das wird immer schlimmer."
"Mehr Verteidigung."
"Mehr Angriff."
"Je suis d'accord."
"Lasst uns Gespräche mit ihnen führen."
"Let's do it!"

END


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V2


Western Street

Es war einmal ein modernes Wohnviertel.
In dem Wohnviertel lag die friedliche Straße "Western Street". Dort wohnten die Nachbarn Barack, David, Francois und Angela.
Die Vier waren beste Freunde.
Sie arbeiteten zusammen. 
Sie halfen einander bei Problemen.
Sie lachten und tanzten zusammen.
Und weinten mit, wenn jemand anders traurig war, was aber so gut wie nie vorkam.
Und sie verstanden sich formidable, obwohl alle Vier eine andere Sprache spoken.
Und nie war einer neidisch auf den anderen, weil der Garten grösser ist, oder das Schloss mehr Zimmer hat.
Trotzdem gab es sogar bei diesen Vieren manchmal kleine Probleme, die sich aber schnell und einfach lösten.
Wollte Angela lieber reiten gehen und ihre Jungs lieber Fussball spielen, wobei dann zwischen den Jungs noch die Frage kam, auf welchen Fussballplatz sie gehen wollten, einigten sie sich immer so, dass alle zufrieden waren.
Dann gab es Kompromisse oder notfalls entschied der Zufall.
Alle durften mitentscheiden, ob sie zusammen Bratwurst, Baguette, Burger oder Brokkoli essen wollen.
Es ruhte eine Balance of Powers, eine Balance zwischen Einigkeit und Freiheit, in den Freunden.
Wollte jemand alleine essen, weil er die Speise gar nicht mochte, wurde das respektiert.

Langsam verschwand die Sonne hinter den Bergen und tauchte unter in den Ozean.
Angela lag zähnegeputzt mit ihrem orange-blauen Schlafanzug in ihrem Bett. Eingekuschelt, das Plüsch-Adlerküken behütend an sich drückend.
Sie hatten Fussball gespielt. Auf dem  Platz im Wald.
Schnell schlief Angela ein und träumte von Fussbällen, die sich in Pizzas verwandeln.
Der nächste Morgen brach an.
Die Sonne ging auf.
Wohlige Sonnenstrahlen kitztelten sie aus dem Bett.
Ein paar Stunden im Bad später war Angela auf dem Weg zum Frühstück, sie wollte ein gesundes Brot mit Salat essen, als oh Schreck ihre Augen Fussspuren von der Terrassentür bis zum Schrank folgten, wo sonst ein Riesenfernseher gestanden hatte.
Hände an den Kopf.
Kaffeetasse zum Boden.
"Ohhhhh!"
Damit hatte Angela im Leben nicht gerechnet. 
"Mensch, der hätte doch wenigstens fragen können.", sagt Angela empört.
Baracks Fernseher war vor 3 Tagen kaputt gegangen und sie wusste doch, dass gestern seine Lieblingssendung gelaufen ist.
Barack hatte den Fernseher aber nicht und auch sonst keiner ihrer Freunde.
Sie waren alle vier verwundert. 

CUT

v2


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