Zitate
aus Der Kleine Prinz – über die Kraft der Worte oder die Fantasie
"Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald ein prächtiges Bild.
Es stellte eine Riesenschlange dar, die ein Wildtier verschlungen hatte.
Ich habe damals viel über die Abenteuer des Dschungels nachgedacht
und vollendete mit einem Farbstift meine erste Zeichnung.
Sie sah so aus:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild von der Riesenschlange.
Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt – so wie Ihnen jetzt – und sie gefragt, ob ihnen meine Zeichnung nicht Angst mache.
Sie haben nur geantwortet:
„Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ (Stimme aus dem Hintergrund)
Meine Zeichnung stellte aber keinen Hut dar, sondern eine Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut.
Ich habe dann das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten zu verdeutlichen. Sie brauchen ja immer Erklärungen.
Hier meine Zeichnung Nummer 2:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild vom Elefanten im Inneren der Schlange.
Die großen Leute haben mir geraten, mit den Zeichnungen von offenen oder geschlossenen Riesenschlangen aufzuhören und mich mehr für Geografie, Geschichte, Rechnen und Grammatik zu interessieren.
So kam es, dass ich eine großartige Laufbahn als Maler bereits mit sechs Jahren aufgab.. "
Samstag, 21. Januar 2017
Sonntag, 7. Februar 2016
[7.2.16] News z.B. gegen Negativsymptome der Schizophrenie
Pregnenolon
"3.5. Negativsymptome der Schizophrenie und ihre Behandlung durch den selektiven Serotoninrückaufnahmehemmer Paroxetin
Trotz der Verfügbarkeit gut wirksamer atypischer Antipsychotika bleibt die Behandlung der Negativsymptome der Schizophrenie eine Herausforderung. Mehrere Studien mit Addition von Antidepressiva, insbesondere selektiven Serotoninrückaufnahmehemmern (SSRI’s) erbrachten entweder keinen Effekt im Bezug auf Negativsymptome oder keinen Effekt mehr wenn sie doppelblind getestet wurden (Siris et al 1991, Silver und Nassar 1992, Goff et al. 1995, Buchanan et al. 1996, Silver und Shmugliakov 1998, Silver et al. 2000). Nach vielversprechenden klinischen Beobachtungen testeten wir das Antidepressivum Paroxetin, ebenfalls ein SSRI, als Additivum zur bestehenden antipsychotischen Medikation bei überwiegender Negativsymptomatik bei Patienten und fast vollständigem Fehlen depressiver Symptome, um Überschneidungen zu vermeiden. In einer ersten Pilotstudie wurden acht Patienten mit mehr als 20 Punkten auf der negativen Subskala der Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) über anfangs 12 Wochen mit Paroxetin in einer Dosierung von 30 mg behandelt und zeigten eine signifikante Verbesserung dieser sie einschränkenden Symptome. Diese Verbesserung mit teilweise Reintegration ins Berufs- und Arbeitsleben war auch in 24 der Langzeitbeobachtung nach 30 Monaten noch nachweisbar (Jockers-Scherübl et al. 2001). Die nachfolgende doppelblinde placebokontrollierte Studie wurde zur Bestätigung dieser Ergebnisse durchgeführt. Es konnten 29 Patienten mit ausgeprägter schizophrener Negativsymptomatik eingeschlossen werden; es gab 4 Drop-outs, sodass 25 Patienten in die Endauswertung (Intention-to-treat Analyse) eingingen. Elf Studienteilnehmer waren in der Paroxetingruppe und 14 in der Placebogruppe und es zeigte sich auch hier eine signifikante Verbesserung der Negativsymptome in der Verumgruppe im Vergleich zur Plazebogruppe ((Verringerung von 32.27 (SD 4.40) auf 23.09 (SD 5.47) Punkte im Mittel in der Verumgruppe (Analysis of covariance, baseline score and treatment, p=0.049) und von 29.64 (SD 4.30) auf 25.36 (SD 6.86) in der Plazebogruppe (n=14)).Die deutlichsten Effekte waren bei der Verbesserung der Affektverflachung (p=0.009), des abstrakten Denkens (p=0.026) und der Spontanität und spontanen Sprache (p=0.018) zu verzeichnen, also bei den Symptomen, die zur stärksten sozialen Einschränkung bei schizophrenen Patienten beitragen. Nebenwirkungen traten kaum auf. Es konnte also gezeigt werden, dass Paroxetin als Additivum zur antipsychotischen Medikation bei schizophrenen Patienten mit Residualsymptomen gut vertragen wird und zur Remission und sozialen Reintegration beitragen kann (Jockers-Scherübl et al. 2005). "
Donnerstag, 7. Januar 2016
[Gedicht] Das Genital
Am Anfang war da Gott,
der Herr, der Allmächtige,
nackt, mit mächtigem Gemächte.
Und eine Kugel, die Erde,
ein Ball im All,
die Oberfläche eben,
eine Sternschnuppe bringt den Herrn zu Fall,
der mit seinen Eiern auf die Erde prallt.
So entstand Garten Eden,
ein mächtiges Tal,
der Form von des Schöpfers Genital.
Dann gab es 7 Tage Regen,
Die Hoden füllten sich mit Wasser und Leben,
7 Tage wieder später,
da lebten im Genital die ersten Menschen,
Petra und Peter.
Und während Gott ist das höchste Gericht,
essen Petra und Peter ein Nudelgericht.
Das ist die wahre Geschicht,
die Genesis des Tal,
das aussieht wie ein Genital.
Dienstag, 17. November 2015
[17.11.15] Notizen Karl Jaspers - Geistige Situation der Zeit
Die Inschrift lautet nicht umsonst wie ungefähr: "Mag der Name vergehen, die Werke bleiben verstehen"
Schließlich tauchte neben Reichspräsident Friedrich Ebert und Max Weber dieser gute Herr nicht auf dem Plan auf. Aber seine Konzepte und Werke, vor allem Begriffe wie Schizophrenie und Manisch-Depressiv bestehen immer noch.
Gut.
Danke an Freund Andreas, der das Foto gemacht hat.
Das Buch von Karl Jaspers habe ich bestellt, nachdem ich folgende Buchzusammenfassung gelesen hatte:
"Widerstand gegen die Masse
Mit dem Rücken zur Wand, die Massen vor sich, der moderne Mensch in arger Bedrängnis – so beschreibt Karl Jaspers die Lage und lässt keinen Zweifel daran, dass sie katastrophal ist. Längst hat sich der Mensch dem blinden Fortschrittsglauben verschrieben. Anstatt zu prüfen und zu bewerten, herrscht weltweit der Nützlichkeitsgedanke vor. Ein Leben im Apparat, angenehm, da materiell abgesichert, aber entmündigt und auf blanke Triebbefriedigung optimiert. Das Selbstsein, so Jaspers, geht darüber unwiederbringlich verloren, denn eigenständiges Denken und Handeln stellt für große Teile der Gesellschaft eine Zumutung dar. Leben wird entwertet, das urmenschliche Bedürfnis nach Verständnis frustriert. Mit aller Kraft stemmt Jaspers sich dem entgegen und fordert vor dem Hintergrund der anonymen Massengesellschaft eine Philosophie, die beim Einzelnen ansetzt und zum Wir übergeht. Obwohl 1930 entstanden, kurz vor den Erfolgen des Nationalsozialismus in Deutschland, ist das Buch nicht hoffnungslos veraltet, sondern hat auch zur geistigen Situation zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch einiges zu sagen."
notizen teil 1
Teil 2
"Vor allem aber wird der wirklich Kranke sich immer weniger verlassen können auf Gründlichkeit, Vernunft und Klarheit seiner Behandlung durch einen einzigen, ihm als einer Ganzheit zugewandten wirklichen Arzt."
"An Stelle der Sorge für das Individuum tritt der Betrieb.
An die Stelle des menschlich erfüllten Berufs tritt die Arbeitsfreude technischen Leistens in Trennung von Selbstsein und Arbeitersein."
- Karl Jaspers, Die geistige Situation der Zeit
Es herrscht eine möglichst schnelle und billige Massenabfertigung von Patienten vor! damn shit!
Theodor W. Adorno - Der Bürger als Revolutionär (Portrait 1/2)
Freitag, 13. November 2015
Freitag - der DREIZEHNTE o.O
Mittwoch, 11. November 2015
[11.11.15] eigtl nur ein Schreibversuch ..
Dienstag, 10. November 2015
[11.11.15] Rassenreinigungsvereinigung - Ein schönes Wort
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychiatriereform
Das Buch klingt gut:
http://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/klassiker/die-geistige-situation-der-zeit/6910








