Zitate



aus Der Kleine Prinz - Die Kraft der Worte oder Fantasie


"Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald ein prächtiges Bild. Es stellte eine
Riesenschlange dar, die ein Wildtier verschlungen hatte. Ich habe damals viel über die Abenteuer des Dschungels
nachgedacht und vollendete mit einem Farbstift meine erste Zeichnung. Sie sah so aus:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild von der Riesenschlange
Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt – so wie Ihnen jetzt – und sie gefragt, ob ihnen meine
Zeichnung nicht Angst mache. Sie haben nur geantwortet: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ (Stimme
aus dem Hintergrund)
Mein Zeichnung stellte aber keinen Hut dar, sondern eine Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut. Ich habe dann
das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten zu verdeutlichen. Sie brauchen ja immer Erklärungen. Hier
meine Zeichnung Nummer 2:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild vom Elefanten im Inneren der Schlange
Die großen Leute haben mir geraten, mit den Zeichnungen von offenen oder geschlossenen Riesenschlangen
aufzuhören und mich mehr für Geografie, Geschichte, Rechnen und Grammatik zu interessieren. So kam es, dass ich
eine großartige Laufbahn als Maler bereits mit sechs Jahren aufgab.. "


Sonntag, 7. Februar 2016

[7.2.16] News z.B. gegen Negativsymptome der Schizophrenie



Asenapin







Einiges über 

Pregnenolon

Auszug:
"Laut aktueller Studien ist Pregnenolon im Serum bei
Schizophrenie-Patienten erniedrigt und Antipsychotika
wiederum erhöhen den Pregnenolon-Spiegel im Gehirn.
(Ritsner et al. Neuroscience 2011) Im Maus-Modell für die
Schizophrenie zeigte sich Pregnenolon effektiv gegen Negativ-
bzw. Kognitivsymptomatik (Wong et al. 2012)"

Mehr hier:
http://www.ganzimmun.de/seiten/download_file.php?download_id=4883

Paroxetin

"3.5. Negativsymptome der Schizophrenie und ihre Behandlung durch den selektiven Serotoninrückaufnahmehemmer Paroxetin

 Trotz der Verfügbarkeit gut wirksamer atypischer Antipsychotika bleibt die Behandlung der Negativsymptome der Schizophrenie eine Herausforderung. Mehrere Studien mit Addition von Antidepressiva, insbesondere selektiven Serotoninrückaufnahmehemmern (SSRI’s) erbrachten entweder keinen Effekt im Bezug auf Negativsymptome oder keinen Effekt mehr wenn sie doppelblind getestet wurden (Siris et al 1991, Silver und Nassar 1992, Goff et al. 1995, Buchanan et al. 1996, Silver und Shmugliakov 1998, Silver et al. 2000). Nach vielversprechenden klinischen Beobachtungen testeten wir das Antidepressivum Paroxetin, ebenfalls ein SSRI, als Additivum zur bestehenden antipsychotischen Medikation bei überwiegender Negativsymptomatik bei Patienten und fast vollständigem Fehlen depressiver Symptome, um Überschneidungen zu vermeiden. In einer ersten Pilotstudie wurden acht Patienten mit mehr als 20 Punkten auf der negativen Subskala der Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) über anfangs 12 Wochen mit Paroxetin in einer Dosierung von 30 mg behandelt und zeigten eine signifikante Verbesserung dieser sie einschränkenden Symptome. Diese Verbesserung mit teilweise Reintegration ins Berufs- und Arbeitsleben war auch in 24 der Langzeitbeobachtung nach 30 Monaten noch nachweisbar (Jockers-Scherübl et al. 2001). Die nachfolgende doppelblinde placebokontrollierte Studie wurde zur Bestätigung dieser Ergebnisse durchgeführt. Es konnten 29 Patienten mit ausgeprägter schizophrener Negativsymptomatik eingeschlossen werden; es gab 4 Drop-outs, sodass 25 Patienten in die Endauswertung (Intention-to-treat Analyse) eingingen. Elf Studienteilnehmer waren in der Paroxetingruppe und 14 in der Placebogruppe und es zeigte sich auch hier eine signifikante Verbesserung der Negativsymptome in der Verumgruppe im Vergleich zur Plazebogruppe ((Verringerung von 32.27 (SD 4.40) auf 23.09 (SD 5.47) Punkte im Mittel in der Verumgruppe (Analysis of covariance, baseline score and treatment, p=0.049) und von 29.64 (SD 4.30) auf 25.36 (SD 6.86) in der Plazebogruppe (n=14)).Die deutlichsten Effekte waren bei der Verbesserung der Affektverflachung (p=0.009), des abstrakten Denkens (p=0.026) und der Spontanität und spontanen Sprache (p=0.018) zu verzeichnen, also bei den Symptomen, die zur stärksten sozialen Einschränkung bei schizophrenen Patienten beitragen. Nebenwirkungen traten kaum auf. Es konnte also gezeigt werden, dass Paroxetin als Additivum zur antipsychotischen Medikation bei schizophrenen Patienten mit Residualsymptomen gut vertragen wird und zur Remission und sozialen Reintegration beitragen kann (Jockers-Scherübl et al. 2005). "

"Die Erforschung und Behandlung von Negativsymptomatik und kognitiven Störungen, die oftmals mit erheblichen sozialen Konsequenzen für die Patienten einhergehen. In diesem Zusammenhang wird eine Studie zur Behandlung dieser Patientengruppe mit Memantine, einer neuroprotektiven und kognitionsverbessernden Substanz, als innovativer Therapie- und Präventionsansatz durch das Öffnet externen Link im aktuellen FensterStanley Medical Research Institute unterstützt (Grant ID # 02T-247) (Dr. med. Ines Theophil). Darüber hinaus werden klinische pharmakologische Studien aller Phasen bei schizophrenen Patienten durchgeführt (Dr. med. Marion Lautenschlager, Dr. med. Walter de Millas)."

Quelle: https://psy-ccm.charite.de/forschung/schizophrenie/

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