Zitate
aus Der Kleine Prinz – über die Kraft der Worte oder die Fantasie
"Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald ein prächtiges Bild.
Es stellte eine Riesenschlange dar, die ein Wildtier verschlungen hatte.
Ich habe damals viel über die Abenteuer des Dschungels nachgedacht
und vollendete mit einem Farbstift meine erste Zeichnung.
Sie sah so aus:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild von der Riesenschlange.
Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt – so wie Ihnen jetzt – und sie gefragt, ob ihnen meine Zeichnung nicht Angst mache.
Sie haben nur geantwortet:
„Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?“ (Stimme aus dem Hintergrund)
Meine Zeichnung stellte aber keinen Hut dar, sondern eine Riesenschlange, die einen Elefanten verdaut.
Ich habe dann das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten zu verdeutlichen. Sie brauchen ja immer Erklärungen.
Hier meine Zeichnung Nummer 2:
Pilot zeigt dem Publikum das Bild vom Elefanten im Inneren der Schlange.
Die großen Leute haben mir geraten, mit den Zeichnungen von offenen oder geschlossenen Riesenschlangen aufzuhören und mich mehr für Geografie, Geschichte, Rechnen und Grammatik zu interessieren.
So kam es, dass ich eine großartige Laufbahn als Maler bereits mit sechs Jahren aufgab.. "
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Privatsphäre
ABER ist das nicht ein Schritt, ein richtiger Schritt zu mehr Vertrauen, Transparenz und Authentizität, und WAHRHEIT?
Vielleicht inspirieren sie jemanden?
Vielleicht trifft man auf Gleichgesinnte?
Vielleicht.
Dienstag, 16. Dezember 2014
Schlussbemerkung der Nacht
Ob ich sie verstanden habe?
Oder ich sie richtig verstanden habe?
Ob ich die Inhalte wirklich genau so verstanden habe, wie der Autor es beabsichtigt hatte?
Ich weiß es nicht.
Aber ich habe die Texte richtig gefühlt.
Montag, 15. Dezember 2014
Auto-Biografie V1
Richard Jörg Niedler war 1-2 Jahre mit einem gegen ihn eingeleiteten Gerichtsprozess mit Microsoft Corp. beschäftigt, was ihn an Kafkas Prozess erinnert.
Er hatte es mit seinen ausgefallenen Bewerbungen einmal zu Pro7.Sat1 ins Vorstellungsgespräch geschafft.
15.12
A: Guten Tag.
B: Hallo. Wo bin ich?
A: Im Wohnheim.
B: Warum?
A: Weil ich finde, du bist nicht normal und eine Gefahr.
Unberechenbar. Einfach, dass du über Dinge lachst, die ich nicht witzig finde.
B: Und das heißt?
A: Dass du hier auf Kosten der Krankenkasse wohnen darfst.
Und du kommst in Frührente. Du musst nie wieder arbeiten.
Das wäre zu stressig. Stress ist ein bedeutsamer Auslöser.
Auf jeden Fall fehlt dann dein Geld in der Rentenversicherung etc. und das kostet den Staat und alle Mitmenschen viel, viel Geld.
Aber egal, dazu kriegst du noch 800€ Tabletten, die nicht ganz erforscht sind. Mit wenigen Nebenwirkungen.
B: Das klingt eigtl ganz gut. Keine Arbeit, Freiheit. Etc.
A: Ja, das ist es auch. Aber das ist nur zu deinem Schutz und zum Schutz der Gesellschaft. Da gibt man gerne mal etwas aus. haha
B: Ok cool, danke.
Das gehört sich so.
Das war schon immer so.
http://de.wikibooks.org/wiki/Martin_Heidegger/_Sein_und_Zeit/_Viertes_Kapitel_%C2%A7%C2%A7_25%E2%80%9327
Oder man beim Duschen Hass hegt gegen Autos und die Technik, die denkt, sicherere Autos würden das Unfallrisiko senken?
Oder man darüber nachdenkt, ein Buch zu schreiben:
Warum ich Autos hasse, Warum ich Partys hasse, warum ich nicht studiere, warum ich mich nicht bewerbe, warum ich TV nicht mag, warum ich nicht trinke, warum ich eigtl alles Massenmäßige besonders kritisch sehe?
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Fluseleien im Kopp
Danken möchte ich mit meiner zuverlässigen entschlossenen arbeitskraft als glücklicher, bei der aok versicherter, mensch.
ich möchte mich gerne arbeitliebend in ihrem betrieb dankbar zeigen, indem ich ihren erwartungen und anforderungen stets gehorsam schenke.
haben Sie mir meinen kieferorthopäden bezahlt, meine psychologen und psychiatrieaufenthalte, und aktuell ärztliche beratungen um meine zukunft und existenz, möchte ich ihnen wenigstens mich als lernwilliger auszubildender vorzustellen und nebenbei die zeit statt in teure beratungsgespräche in die aok hingebungsvoll zu investieren.
mit meinen gerichteten zähnen und einem falschen lächeln werde ich on ihrem interesse alle menschrn in den scheinheiligen genuss der Aok versicherung hinabführen.
der bewerber möchte anonym bleiben
ich bin so depressiv, keinen ausbildungsplatz trotz abitur zu finden, sodass ich wohl wieder die 1000€ arzneimittel genussvoll zu verspeisen.
ich bin so verbildet, dass ich keine unpersönlichen frawürdigen lügengeschichten schreiben kann,keine einfältigen formalen und trivialen, absolut stillosen bewerbungen hinklatschen kann, die von den idiotischen personalern verlangt werden, weil sie in ihrer verlogenen sprachebene sich aufgehängt haben.
hermann hesse - steppenwolf notizen teil 1
Montag, 1. Dezember 2014
Dialog Vater Sohn
EDIT:
Zur Zeit.
Mit der Uhr gemessen lange leben.
Gefühlt das Leben in Spass getaucht subjektiv dafür wieder kurz leben.
Stress. Lebensverkürzung?
Zum Verstehen noch mal.
Spül das Glas.
So wie du es spülen würdest?
So wie ich es spülen würde?
Wie genau?
Wie gründlich? Was heisst für dich jetzt gründlich? Ab wann ist es gut genug gespült?
Das beschäftigt mich ja schon seit langem.
Uneindeutige Befehle oder Komische Befehle, die echt keinen Sinn machen.
Es gibt sicher viele Leute, die glauben, sie wüssten, wer sie selber sind.
Am Ende ist das aber nur fest überzeugte Einbildung, die sich widerlegen lässt.
Du bist also gut in Mathe? Er ist besser, also bist du es nicht.
Du denkst echt, du wärst komisch? Erst mal, was für einen Sin hat das?
Und zweitens im Vergleich zu dem bist du nichts.
Eigentlich kannst du nichts bist niemand.
Man kann sich viel einbilden.
Und nur mit Einbildung und Illusion und Verklärung aller Wirklichkeiten lässt es sich überhaupt leben.
Sonst äh ja,. kp.
Ich check es nicht.